Ansprechpartner

Dr. Wolfgang Goerigk


b+m Informatik AG
Rotenhofer Weg 20
24109 Melsdorf

Telefon: +49 (0)4340 404-1423
E-Mail: wolfgang.goerigk(at)bmiag.de

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b+m Software & Systems Engineering Preis
Maßstab für Exzellenz schaffen – herausragende Leistungen fördern

Von der b+m Informatik AG gestiftet und erstmals in 2011 verliehen, wird der b+m Software & Systems Engineering Preis (b+m SSEP) jährlich an Absolventinnen und Absolventen des Institutes für Informatik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vergeben.

Mit dem b+m Software & Systems Engineering Preis würdigt die Jury Bachelor-, Master-Arbeiten und Dissertationen auf dem Gebiet des Software und Systems Engineering aus dem Institut der CAU. Kriterien für die Beurteilung sind die wissenschaftliche Qualität und die industriepraktische Relevanz. Nicht die obligatorische Honorierung bester Abschlussarbeiten eines Jahrgangs, sondern die Würdigung herausragender Leistungen ist Auslöser für die Entscheidung zur Vergabe des Preises.

„Ich freue mich, dass die b+m einen Beitrag zur Förderung unseres exzellenten Nachwuchses in der Region leistet“, so Frank Mielke, Vorstand der b+m Informatik AG. „Als Unternehmen sind auch wir daran interessiert, möglichst viele hochqualifizierte Menschen für b+m zu interessieren. Die enge Zusammenarbeit mit der Universität gibt dazu neue wichtige Impulse."

Ziel des b+m-Preises ist, Maßstäbe für Exzellenz zu etablieren und die hohe Qualität wissenschaftlicher Arbeit und Ausbildung in Schleswig-Holstein zu fördern. Vorschläge für preiswürdige Arbeiten können von den jeweils betreuenden Hochschullehrern des Instituts für Informatik in Form der Arbeit selbst und einer Würdigung nach den Kriterien der Preisvergabe eingereicht werden.

Dazu hat sich eine Jury von Mitgliedern aus dem Kreis der Hochschullehrer des Institutes für Informatik und Experten der b+m Informatik AG gebildet, die die eingereichten Arbeiten der Absolventen nach ihrer wissenschaftlichen Qualität und industriepraktischen Relevanz begutachtet.

„Wir haben nun einen Preis in der Informatik“, so Prof. Dr. Norbert Luttenberger vom Institut für Informatik, „der explizit auf absolut hervorragende Leistungen ausgerichtet ist - ähnlich wie der Preis der Petersen-Stiftung, der sich ja an die Elektrotechnik und das Maschinenwesen richtet.“

>>>zum Institut für Informatik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

 

Verleihung 2015

Der b+m Software & Systems Engineering Preis 2015 wurde am Freitag, 05. Februar 2016 im Rahmen der Verabschiedung der Absolventen des Institus für Informatik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität verliehen. Auch in diesem Jahr prämiert die b+m Informatik AG mit dem Software & Systems Engineering Preis zwei herausragende Abschlussarbeiten der CAU, die neben der wissenschaftlichen Arbeit auch die praktische Bedeutung im Fokus behalten. Neuartige Technologien und innovative Verfahren helfen beim Verstehen der stetig wachsenden Komplexität der Dynamik und Struktur von Softwaresystemen und haben das Potential, erfolgreich industriell genutzt zu werden. >>Mehr lesen

b+m gratuliert den Preisträgern und wünscht weiterhin viel Erfolg für die berufliche und private Zukunft.

 

 

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Preisträger b+m SSEP 2015 - Kategorie Bachelorarbeit

b+m Software & Systems Engineering Preis 2015
Dr. Wolfgang Goerigk (l), b+m Informatik AG verleiht den b+m SSEP 2015 an Steffen Goos (r.) für seine Bacherlorarbeit (Copyright: CAU)

Herr Steffen Goos B. Sc.
für seine Bacherlorarbeit mit dem Titel
'Entwicklung eines Tools zur Auswertung relevanter Bereiche in Eyetracking-Daten mittels statischen und dynamischen Areas of Interest (AOI)'
angefertigt bei Prof. Dr. habil. Ansgar Scherp, Leiter der Arbeitsgruppe Knowledge Discovery am Institut für Informatik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Herr Steffen Goos nutzt in seiner Bachelorarbeit moderne Eyetracking-Geräte und vor allem innovative Verfahren, die der Erkennung und Auswertung statischer und dynamischer sog. "Areas of Interest" dienen. Wenn Eyetracking-Daten bei der Softwarenutzung aufgezeichnet werden, dann lässt die Erkennung und Analyse stehender oder bewegter Bildschirmbereiche besonderer Aufmerksamkeit in diesen Daten Rückschlüsse auf Usability und Ergonomie von Software zu.

Dynamische "Areas of Interest" (AOI) sind Bildbereiche, die sich über einen definierten Zeitraum in Größe, Form und Position ändern. Die Unterstützung dynamischer AOI und die automatische Erkennung von AOI durch sog. Clusteranalysen sind sehr innovativ und von großer praktischer Bedeutung, etwa für die Spieleindustrie oder zur Durchführung von wissenschaftlichen und industriellen Usability-Studien. Dies wird unterstützt durch die Tatsache, dass Eyetracking-Geräte, wie Herr Goos sie verwendet, heute bereits recht preisgünstig am Markt verfügbar sind.

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Preisträger b+m SSEP 2015 - Kategorie Bachelorarbeit

b+m Software & Systems Engineering Preis 2014
Dr. Wolfgang Goerigk (l.), b+m Informatik AG verleiht den b+m SSEP 2015 an Alexander Krause (r.) (Copyright: CAU)

Herr Alexander Krause B. Sc.
für seine Bacherlorarbeit mit dem Titel
'Erkundung von Softwarestädten mithilfe der virtuellen Realität'
angefertigt bei Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Leiter der Arbeitsgruppe Software Engineering am Institut für Informatik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Herr Krause hat zudem an zwei Publikationen mitgewirkt, von denen eine auf der Konferenz VISSOFT 2015 in Bremen mit dem Best Paper Award ausgezeichnet wurde.

In seiner Bachelorarbeit zeigt Herr Krause, wie neue, hochaktuelle Ein- und Ausgabegeräte aus dem Bereich der virtuellen Realität (VR) für Softwarevisualisierungen genutzt werden können. Softwareingenieuren steht mithilfe dieses VR-Ansatzes eine neue immersive Methode zur Erlangung von Programmverständnis zur Verfügung. Das Verstehen der Struktur und Dynamik von Programmen ist vor allem bei der heute stetig wachsenden Anzahl von Alt-Systemen, die sich teilweise über Jahrzehnte entwickelt haben, unabdingbar und überaus praxisrelevant. Herr Krause verwendet das Head-Mounted Display „Oculus Rift“ als Monitorersatz und Microsoft ́s Kinect-Sensor zur Gestensteuerung, um die Orientierung, Steuerung und Interaktion mit und in der dreidimensionalen virtuellen Realität eines Softwaresystems zu ermöglichen.

Die Ergebnisse wurden im letzten Jahr zudem auf der zweitägigen Firmenmesse solutions.hamburg auch öffentlich Besuchern aus der Wirtschaft vorgestellt. Rückmeldungen der anwesenden Softwareingenieure bestätigten dort das Potential von VR für das Programmverstehen und dass sie sich den Einsatz in der Praxis sehr gut vorstellen können.
 

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Preisträger b+m SSEP 2014 - Kategorie Dissertation

Dr. Wolfgang Goerigk (r.), b+m Informatik AG verleiht den b+m SSEP 2014 an Dr. André van Hoorn (Foto: Fabian Frühling, Copyright: CAU)

Herr Dr. André van Hoorn
für seine Dissertation mit dem Titel
"Model-Driven Online Capacity Management for Component-Based Software Systems"
angefertigt bei Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Leiter der Arbeitsgruppe Software Engineering am Institut für Informatik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, und darüber hinaus in Würdigung seiner beachtlichen bisherigen Forschungsleistung insgesamt.

Mit seiner Dissertation liefert Herr van Hoorn innovative Lösungsansätze für sehr praktische und wirtschaftlich bedeutsame Herausforderungen beim Betrieb komponentenbasierter Softwaresysteme, z.B. Web-basierter Informationssysteme. Auf der Basis entsprechender Monitoring-Resultate kann kostenintensive Rechenkapazität bei oftmals zeitlich stark variierender Last durch Rekonfiguration zur Laufzeit alloziert und auch wieder freigegeben werden.

Für ein solches Online-Kapazitätsmanagement erweitert und integriert Herr van Hoorn Methoden und Techniken u.a. der modellgetriebenen Softwareentwicklung, des Software Performance Engineering, der komponentenbasierten Softwarearchitekturen und der selbstadaptiven Softwaresysteme und integriert diverse existierende Frameworks und Software-Komponenten aus verschiedensten Quellen, u.a. das Monitoring-System Kieker, dessen Evolution er selbst seit langem maßgeblich vorantreibt, und das in vielen industriellen Softwareprodukten zum Einsatz kommt.

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Preisträger b+m SSEP 2014 - Kategorie Masterarbeit

b+m Software & Systems Engineering Preis 2014
Dr. Wolfgang Goerigk (r.), b+m Informatik AG verleiht den b+m SSEP 2014 an Folke Will (Foto: Fabian Frühling, Copyright: CAU)

Herr Folke Will M. Sc.
für seine Masterarbeit mit dem Titel
"Maschinencode-Obfuscation als Schutz vor Reverse Engineering"
angefertigt bei Prof. Dr. Michael Hanus, Leiter der Arbeitsgruppe Programmiersprachen und Übersetzerbau am Institut der Informatik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Folke Will ist während seines Studiums durch ein Deutschlandstipendium gefördert worden, das von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Langmaack gestiftet wurde.

Maschinencode-Obfuscation ist die Verschleierung der inhaltlichen Bedeutung von Maschinencode, wie er von Programmiersprach-Übersetzern generiert wird. Sie dient dem Schutz gedanklicher Leistungen der Software-Produzenten, aber auch dem Schutz sicherheitsrelevanter Programmteile vor Angreifern, die etwa einen Kopierschutz, eine Software-Registrierung oder gar einen Passwort-Schutz erkennen, umgehen oder aushebeln möchten, und dies auch sehr intelligent und leider sehr erfolgreich tun. Beides ist praktisch und wirtschaftlich von großer Bedeutung. Das zeigen u.a. die vielen Software-Raubkopien, die im Internet verfügbar sind, und die immer wiederkehrenden Sicherheitsprobleme.

Herr Folke Will trägt in seiner Masterarbeit überraschend intelligente Methoden für das Reverse-Engineering von Machinencode zusammen, denen die heute oft in kommerziellen Übersetzern eingesetzten Verschleierungsverfahren nicht gewachsen sind, und schlägt Methoden vor, die es Angreifern in diesen Fällen erheblich schwerer machen. Darüber hinaus definiert und implementiert er eine domänenspezifische Sprache (DSL) für Übersetzer-Pragmas, die die Anwendung unterschiedlicher Obfuscation-Verfahren im Übersetzungsprozess steuern, integriert diese in den Tiny-C-Compiler und liefert überdies ausführliche Benchmarks zu Auswirkungen auf Programmlaufzeit und -größe.

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Preisträger b+m SSEP 2013 - Kategorie Masterarbeit

Dr. Wolfgang Goerigk (r.), b+m Informatik AG verleiht den b+m SSEP 2013 an Tom Frotscher (Foto: Fabian Frühling, Copyright: CAU)

Herr Tom Frotscher M. Sc.
für seine Masterarbeit mit dem Titel
"Architecture-Based Multivariate Anomaly Detection for Software Systems"
angefertigt bei Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Leiter der Arbeitsgruppe Software Engineering am Institut für Informatik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Die entstandene Software läuft jetzt im produktiven Betrieb bei der XING AG (Hamburg), deren Plattform Millionen weltweit nutzen, um Netzwerke für Geschäft, Job und Karriere zu knüpfen und zu pflegen.

Mit den Ergebnissen seiner Masterarbeit verbessert Tom Frotscher die automatische Erkennung und Signalisierung von Anomalien im Performance-Verhalten großer, verteilter Softwaresysteme während des laufenden Betriebes wesentlich.  Die Arbeit von Herrn Frotscher festigt das Engagement des Instituts für den Technologie-Transfer im Bereich Software und Systems Engineering.

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Preisträger b+m SSEP 2012 - Kategorie Diplomarbeit

Dr. Wolfgang Goerigk (r.), b+m Informatik AG verleiht den b+m SSEP 2012 an Tillmann Carlos Bielefeld

Herr Dipl. Inf. Tillmann Carlos Bielefeld
für seine Diplomarbeit mit dem Titel
"On-line Performance Anomaly Detection for Large-Scale Software Systems"
angefertigt bei Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring, Leiter der Arbeitsgruppe Software Engineering am Institut der Informatik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

In der Diplomarbeit von Tillmann Carlos Bielefeld geht es um die automatische Erkennung und Signalisierung von Anomalien im Performance-Verhalten großer, verteilter Softwaresysteme auf Basis von Zeitreihenanalysen während des Betriebes der Anwendung. In Zusammenarbeit mit der XING AG (Hamburg) ist Herr Bielefeld mit seinem viel versprechenden Ansatz und theoretisch fundierter und fundiert implementierter Monitoring-Software bis in den Produktionsbetrieb bei XING vorgedrungen.

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Preisträger b+m SSEP 2011 - Kategorie Diplomarbeit

Frank Mielke (r.), Vorstand der b+m Informatik AG verleiht den b+m SSEP 2011 an Jonas Bötel

Herr Dipl. Inf. Jonas Bötel
für seine Diplomarbeit mit Titel
„Auswertung von XPATH Ausdrücken auf der Basis von CUDA“
angefertigt bei Prof. Dr. Norbert Luttenberger, Leiter der Arbeitsgruppe Kommunikationssysteme am Institut der Informatik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Die Arbeit von Jonas Bötel verfolgt den auf den ersten Blick ungewöhnlichen und überraschenden Ansatz, die Rechenpower der Grafikkarten heutiger Rechner (CUDA = Compute Unified Device Architecture) mit ihren Kapazitäten der Parallelverarbeitung zusätzlich zu nutzen, um bei der Verarbeitung von XML und damit von Referenzen in Internet-Dokumenten erhebliche Effizienzsteigerungen zu erreichen.

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