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Marina Mangels


b+m Informatik AG
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An der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

05.02.2016

Der b+m Software & Systems Engineering Preis 2015 wurde von Dr. Wolfgang Goerigk im Namen der Jury am 5. Februar 2016 im Rahmen der Absolventenverabschiedung der Studiengänge des Instituts für Informatik der technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vergeben.

Dr. Wolfgang Goerigk (Mitte), b+m Informatik AG verleiht den b+m SSEP 2015 an Steffen Goos (r.) für seine herausragende Bachelorarbeit, angefertigt bei Prof. Dr. habil. Ansgar Scherp (l.), Leiter der Arbeitsgruppe Knowledge Discovery am Institut für Informatik der Technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Neuartige Technologien und innovative Verfahren helfen beim Verstehen der stetig wachsenden Komplexität der Dynamik und Struktur von Softwaresystemen und haben das Potential, erfolgreich industriell genutzt zu werden. Auch in diesem Jahr prämiert die b+m Informatik AG mit dem Software + Systems Engineering Preis zwei herausragende Abschlussarbeiten der CAU, die neben der wissenschaftlichen Arbeit auch die praktische Bedeutung im Fokus behalten.

Die Preisträger wurden auf der Absolventenverabschiedung der Studiengänge des Instituts für Informatik der technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel am Freitag, 05. Februar 2016 ausgezeichnet. Gemeinsam mit den Absolventinnen und Absolventen verfolgten Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik die feierliche Veranstaltung im AudiMax der CAU zu Kiel.

Der b+m-Preis wurde von Dr. Wolfgang Goerigk im Namen der Jury an Steffen Goos für seine Arbeit mit dem Titel "Entwicklung eines Tools zur Auswertung relevanter Bereiche in Eyetracking-Daten mittels statischen und dynamischen AOI", und an Alexander Krause für seine Arbeit "Erkundung von Softwarestädten mithilfe der virtuellen Realität" vergeben. Bei beiden Arbeiten handelt es sich um herausragende Bachelorarbeiten am Institut für Informatik, die sich mit dem praktisch sehr vielversprechenden Einsatz neuartiger, hochaktueller und inzwischen auch erschwinglicher Geräte im Software Engineering beschäftigen.

Sowohl das Verstehen von Struktur und Dynamik von Softwaresystemen als auch Erkenntnisse über den Umgang von Nutzern mit Software, etwa die Usability oder die Ergonomie ihrer Bedienung, werden mit der stetig wachsenden Komplexität und zunehmenden Abhängigkeit von Software im täglichen Leben und Wirtschaften immer bedeutsamer. Die beiden prämierten Bachelorarbeiten nutzen in diesem Umfeld neuartige Technik und innovative Verfahren.

"Mit dem b+m SSEP", so Dr. Wolfgang Goerigk, b+m Informatik AG, "wollen wir die hohe Qualität der Ausbildung an der Hochschule unterstützen und für die Studierenden einen Anreiz schaffen, auch die praktische Bedeutung ihrer wissenschaftlichen Arbeit im Fokus zu behalten. An der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft befördert der b+m-Preis den Dialog zwischen Hochschule und Unternehmen in der Region und gibt wichtige Impulse für den Transfer von Technologie in beide Richtungen. Es ist eine Freude, diese Arbeiten zu lesen und von ihnen zu lernen."

In seiner Bachelorarbeit nutzt Alexander Krause Ein- und Ausgabegeräte aus dem Bereich der Virtuellen Realität (VR) wie Bewegungssensoren und 3D-Head-Mounted-Displays. Sie dienen der Orientierung, Bewegung und Interaktion mit und in der dreidimensionalen "virtuellen Welt" der Struktur und der Dynamik eines Softwaresystems.

Herr Steffen Goos nutzt in seiner Bachelorarbeit moderne Eyetracking-Geräte und vor allem innovative Verfahren, die der Erkennung und Auswertung statischer und dynamischer sog. "Areas of Interest" dienen. Wenn Eyetracking-Daten bei der Softwarenutzung aufgezeichnet werden, dann lässt die Erkennung und Analyse stehender oder bewegter Bildschirmbereiche besonderer Aufmerksamkeit in diesen Daten Rückschlüsse auf Usability und Ergonomie von Software zu.

Maßstab für Exzellenz schaffen – herausragende Leistungen fördern
Mit dem b+m Software & Systems Engineering Preis würdigt die Jury Bachelor-, Master-Arbeiten und Dissertationen auf dem Gebiet des Software und Systems Engineering aus dem Institut der CAU. Kriterien für die Beurteilung sind die wissenschaftliche Qualität und die Industriepraktische Relevanz. Nicht die obligatorische Honorierung bester Abschlussarbeiten eines Jahrgangs, sondern die Würdigung herausragender Leistungen ist Auslöser für die Entscheidung zur Vergabe des Preises.

Ziel des b+m-Preises ist, Maßstäbe für Exzellenz zu etablieren und die hohe Qualität wissenschaftlicher Arbeit und Ausbildung in Schleswig-Holstein zu fördern. Vorschläge für preiswürdige Arbeiten können von den jeweils betreuenden Hochschullehrern des Instituts für Informatik in Form der Arbeit selbst und einer Würdigung nach den Kriterien der Preisvergabe eingereicht werden.

b+m gratuliert den Absolventen des Instituts für Informatik der technischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und den Preisträgern und wünscht weiterhin viel Erfolg für die berufliche und private Zukunft.

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